Mavic 2 Pro Erster Start – Nervös? Wir nehmen Ihnen die Angst vorm ersten Drohnenflug. Kauf bereits abgeschlossen? Falls nicht haben wir hier die perfekte Einsteigerdrohne im Profi-Segment* bei Amazon für Sie verlinkt. In diesem Beitrag wird ausführlich Step by Step auch anschaulich mit Videotutorials beschrieben, wie Sie vor dem ersten Flug mit einer Drohne durch fachliche Kompetenz Ihre Nervosität bis auf weiteres ablegen. Die Mavic 2 Pro ist seit über 2 Jahren unser täglicher Begleiter – im Laufe der Zeit haben wir viel Erfahrungen gesammelt und diese immer wieder in Videos weitergegeben. Dieser Ratgeber ist eine Zusammenfassung aller Erkenntnisse aus diesen 2 Jahren und umfasst folgende Themen von A wie auspacken bis Z wie zielsicher landen:


Mavic 2 Pro Erster Start Flugvorbereitung Unboxing Ratgeber Tipps
Mavic 2 Pro – Drohne Einstiegsmodell im Profi-Segment

Mavic 2 Pro Unboxing

Der erste Tipp: Nehmen Sie sich Zeit. Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass Sie heute den Kopter bestellen, dieser morgen 15 Uhr geliefert wird und Sie Abends den ersten Film schneiden. Planen Sie mindestens 2 Wochen zur Vorbereitung des ersten Drohnenfluges ein! Vor allem benötigen folgende 2 Punkte etwas mehr Zeit: Versicherung & Lizenz zum Fliegen einer Drohne.

Sie können sich am ersten Abend zufrieden stellen, wenn die Akkus geladen sind und das aktuellste Update auf Multikopter und Fernbedienung aufgespielt ist. Die Installation des Mavic 2 Pro Updates führte bei mir zu Komplikationen, so dass am ersten Tag kein Flug mehr möglich war. Natürlich muss auch das Wetter mitspielen. Windstärken bis 36km/h (Windstärke 4) macht die Mavic 2 Pro mit. Daran sollte es weniger scheitern.

Als erstes sollten Sie die Drohne vorsichtig auspacken. Seien Sie besonders vorsichtig bei den hinteren Schwenkarmen der Drohne. Diese klappen anders heraus als die Vorderen. Beachten Sie auch die Reihenfolge: erst vorn, dann hinten ausklappen. Ganz wichtig: Immer erst die Schutzkappe der Hasselblad Kamera abnehmen. Diese Abdeckung ist meines erachtens etwas zu filigran gestaltet. Etwas Feingefühl sollten Sie dafür mitbringen.

Transportmöglichkeit der Mavic 2 Pro: Das Fly More Kit

Zum Glück habe ich das Mavic 2 Pro Fly More Kit* gekauft. Erstens wäre der Spaß viel zu schnell vorbei gewesen und zweitens hätte ich die Mavic 2 Pro gar nicht transportieren können. Denn im Fly More Kit ist auch eine super kompakte Tragetasche für die Mavic 2 Pro dabei. Da passen auch alle 3 Akkus* rein, Ersatzpropeller* ebenso. Diese musste ich in 2 Jahren nur 2 mal aufgrund von kleinsten Mikrorissen austauschen. Gerade zu Beginn möchte man viel ausprobieren und wäre sehr verärgert, wenn man nach 30 Minuten nicht mehr fliegen könnte.

Installation und Update der Mavic 2 Pro

Bevor Sie das Update installieren, sollten Sie auch alle Akkus aufladen. Vergessen Sie die Fernbedienung und Ihr Handy nicht aufzuladen. Welche Smartphones von der Mavic 2 Pro unterstützt werden, technische Daten, Betriebsanleitungen usw. können Sie hier beim Hersteller DJI nachlesen: https://www.dji.com/de/mavic-2/info – Versuchen Sie das Update ruhig über das Handy durchzuführen. Sollte dies nicht klappen, habe ich ein Hilfe Tutorial zum Update der Mavic 2 Pro für Sie erstellt:

Dazu benötigen Sie folgende Software: Freeware DJI Assistent 2 for Mavic

Sie müssen während der Installation ein DJI Konto erstellen, sonst erhalten Sie keinen Zugriff auf die App. Die Anleitung innerhalb der App (DJI Go 4 für Mavic 2 Pro) ist sehr gut und intuitiv. Nur das Update mit der Fehlermeldung: Netzwerk nicht verfügbar oder so ähnlich, nervt und ist nur mit der Software DJI Assistant 2 am PC zu beheben. Nach erfolgreicher Installation kann ich Ihnen auch sehr empfehlen die Simulation zu starten, falls Sie noch nie eine Drohne gesteuert haben. Dies hilft ungemein.    

Update der Mavic 2 Pro erneut fehlgeschlagen?

Nachwievor gibt es Probleme mit dem Update der Mavic 2 Serie. Es geht um das Update V01.00.0200 . Es scheint primär um Android Handys zu gehen, bei denen das Problem mit dem Update der Mavic 2 Pro/Zoom auftritt. Sie haben aber die Möglichkeit das Update mit der Freeware DJI Assistent 2 for Mavic durchzuführen. Wie das im Detail funktioniert, erkläre ich in diesem Video:

Das Update der Mavic 2 Pro/Zoom ist ein Zeitfresser

Wenn das Update nicht auf dem Handy funktioniert, sind Sie gezwungen folgende Anweisung abzuarbeiten:

  • Freeware DJI Assistent 2 for Mavic auf einem Computer installieren
  • Anwendung DJI Assistent 2 starten
  • Drohne Mavic 2 vorbereiten (Arme ausklappen, Schutzkappe Gimbal entfernen)
  • Drohne per USB Kabel anschließen und einschalten
  • Update prüfen
  • Update herunterladen und installieren (ca 5 min)

Dieser Ablauf muss immer wieder durchgeführt werden. Man kann also den DJI Assistent 2 direkt auf dem Computer installiert lassen. Es ist sehr nervig und frisst Zeit und es bleibt anscheinend auch in Zukunft so. Es wäre schön, wenn man dieses Problem endlich beheben könnte.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Update – Mavic 2 Pro Erster Start

Die Offline Simulation zum Drohne fliegen

Meine Erfahrung vor 2 Jahren: Ich war am ersten Flugtag mit der Mavic 2 Pro ziemlich aufgeregt. Dennoch sind sehr gute Mavic 2 Pro Fotos entstanden. Die Technik war völlig neu für mich, ich hatte zuvor nie eine Drohne. Natürlich habe ich am Abend zuvor die Offline Simulation der Mavic 2 Pro ausprobiert. Auch das war schon sehr spannend. Schließlich muss man sich festlegen, welche Art der Steuerkonfiguration der Fernbedienung man nimmt. Ich hab es auf Standard (Modus 2) belassen. Nach 15 Minuten offline Simulation hat man den Dreh schon etwas heraus. Allerdings gibt es in der Simulation keine Bäume und sonstigen Hindernisse. Nicht nur aus diesem Grund war ich danach immer noch sehr aufgeregt.

Versicherung und Kennzeichnung der Drohne

Allgemeines zur Versicherung

Folgendes Gesetz regelt die Frage, ob du die Drohne versichern musst, eindeutig: Luftverkehrsgesetz (LuftVG) §43 (2).
Zitat: „Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten.“

Einige private Haftpflichtversicherungen

haben den Betrieb von Drohnen versichert. Prüfen Sie unbedingt, welche Drohnen versichert sind. Dabei ist das Augenmerk auf das Abfluggewicht gerichtet. Stellen Sie sich auch die Frage, ob die Drohne innerhalb und außerhalb von Gebäuden versichert ist und ob die Versicherung nur für private Drohnenflüge greift. Gewerbliche Nutzung der Drohne existiert bereits, sobald Sie Videos bei YouTube mit Drohnenaufnahmen veröffentlichen und diese monetarisieren (mit geschalteter Werbung Geld verdienen).

Was die wenigsten (privaten) Fernpiloten (Drohnensteuerer) wissen:

Eine Versicherung für Drohnen jeglicher Art ist per Gesetz vorgeschrieben! Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) regelt die Frage eindeutig in §43 (2). Die Annahme, dass Flugmodelle unter 5 kg Abfluggewicht von dieser Regel nicht betroffen sind, ist nicht korrekt. Ausnahmen von der Versicherungspflicht gibt es nicht mehr. Die Bestätigung (Versicherungspolice) der Drohnenhaftpflichtversicherung ist gemäß § 102 LuftVZO mitzuführen!

Zitat: “(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 58 Abs. 1 Nr. 10 LuftVG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig (…) 5. als Führer eines Luftfahrzeugs entgegen e) § 106 Abs. 2 oder 3 Satz 1 die Bestätigung über die Haftpflichtversicherung beim Betrieb des Luftfahrzeugs nicht mitführt. (…)”

Böse Überraschungen lassen sich vermeiden

indem Sie die Versicherungspolice selbst durchlesen. Glauben Sie keiner netten freundlichen Stimme am Telefon!!! Das Thema Drohne versichern ist zu NEU. Gefährliches Halbwissen existiert auch bei vielen Versicherungen. Bei einer “normalen” Privathaftpflicht, ist immer die „Schuldfrage“ zu klären. In der Luftfahrt gibt es aber auch verschuldensunabhängige Ereignisse (z.B. Windböe). In diesen Fällen müssen die Gerichte hoffentlich in naher Zukunft noch Klarheit schaffen.

 

Überprüfen Sie vor dem Flug die bestehende Haftpflichtversicherung auf folgende Punkte:

  • Deckt die Privathaftpflicht auch die nötige Gefährdungshaftung mit ab?
  • Sind Drohnen explizit mit eingeschlossen?
  • Ist auch die vorgeschriebene Halterhaftpflicht integriert?
  • Ist Ihr Versicherungsunternehmen direkt im Bereich der Luftfahrt tätig (darf es Luftfahrtrisiken zeichnen)?

Es gibt in Deutschland zwei Arten von Drohnen-Versicherungen: Die Drohnen-Haftpflichtversicherung und die Drohnen-Kasko-Versicherung.

Bei der umgangssprachlichen Drohnen-Haftpflichtversicherung handelt es sich eigentlich um eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung. Ein Bedienungsfehler oder ein technischer Defekt, der bei einer anderen Person einen Schaden zufügt oder Eigentum beschädigt, ist mit dieser Versicherung abgesichert. Die Versicherung übernimmt in solchen Schadensfällen mit Drohnen die Kosten des Geschädigten. Meist führt solch ein Flugunfall zu Schäden an der eigenen Drohne. Für diese Schäden kann man eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen. Nach § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) ist jeder Führer eines Luftfahrzeuges verpflichtet, eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Beim Abschluss der Police müssen Sie auf folgende Punkte achten, um für Sie den passenden Versicherungsschutz zu wählen:

  1. Privat / Gewerblich?
    Sobald Sie bei YouTube mit eigenen Drohnenvideos Geld verdienen möchten, handeln Sie gewerblich. Vielleicht möchten Sie dies erst in einem halben Jahr oder später als Option offen lassen, dann ersparen Sie sich einen Versicherungswechsel und nehmen gleich die gewerbliche Police.
  2. Deckungssumme
    Die Versicherung sollte Schadenskosten von mindestens 1.000.000 Euro abdecken. Prüfen Sie ggf. die Selbstbeteiligung. Personenschäden können aber auch schnell in Millionenhöhe steigen.
  3. Anzahl der Steuerer
    Einige Versicherungen möchten Namentlich wissen, wer genau steuert. Andere Versicherungen haben die Möglichkeit pauschal mit drin stehen, dass auch andere Nutzer gelegentlich steuern dürfen und versichert sind. Prüft ggf. was gelegentlich bedeutet.
  4. Anzahl der Copter
    Haben Sie mehrere Fluggeräte? Dann müssen Sie sich entscheiden, welche versichert werden sollen. Die Seriennummern werden natürlich einzeln erfasst. Auch das Abfluggewicht muss individuell angegeben werden.
  5. Fluggebiete und Flugmanöver
    Versichert die Police Drohnenflüge innerhalb von Gebäuden? Dies ist nicht selbstverständlich. Auch autonome Flüge (Auto Track Modus / Follow me Funktionen) sind nicht unbedingt versichert. Nehmen Sie an Wettbewerben teil? Dann sollten Sie auch dies mit versichern.
  6. In welchen Ländern möchten Sie fliegen?
    Oftmals wird die USA ausgeschlossen. Bei einigen Versicherungen sind es aber noch mehr Länder, die ausgeschlossen werden.
  7. Preis
    Dieser schwankt sehr, da die vorgenannten Optionen sehr variabel zusammengestellt werden können.

Dies waren die wichtigsten Kriterien, die Sie beim Thema Drohnenversicherung im Vergleich beachten sollten.

Die Kennzeichnung der Drohne

Nach neuem EU Recht sprechen wir hier von der Betreiber Registrierung. Der Eigentümer des Luftfahrzeugs (Drohne) muss die Registrierung auf folgender Website des Luftfahrtbundesamts durchführen: https://uas-registration.lba-openuav.de/#/registration/uasOperator

Aus der Registrierung geht eine e-ID hervor, welche am Kopter angebracht werden muss. Da die Betreiberregistrierung im Laufe der derzeitigen Einführung allerdings überlastet ist, wurde eine viermonatige Aussetzung der Registrierungspflicht für Betreiber der „offenen“ und „speziellen“ Kategorie (Mavic 2 Pro gehört zur offenen Kategorie) verfügt. Allerdings muss bis dahin weiterhin Name und Adresse des Betreibers über eine Plakette* an der Drohne angebracht sein. Dies sorgt dafür, dass den Betreibern genügend Zeit bleibt, um sich in den ersten Monaten des Jahres 2021 zu registrieren. Wir empfehlen Ihnen die Allgemeinverfügung (PDF) ausgedruckt bei einem Drohnenflug bis zum 30.04.2021 dabei zu haben.

Lizenz zum Fliegen der Mavic 2 Pro

Kompetenznachweis Mavic 2 Pro – aktueller Sachstand

Nachzulesen auf der Seite des LBAs: https://www.lba.de/DE/Luftfahrtpersonal/Unbemannte_Fluggeraete/FAQ/FAQ_Drohnenfuehrerschein_12_20/FAQ_node.html

Seit 01.01.2021 ist die neue EU Drohnenverordnung wirksam, welche den Drohnenbetrieb in der EU vereinheitlichen soll. Die neuen EU Drohnenregelungen bringen viele Änderungen für den Betrieb von UAVs mit sich. Ich werde demnächst die ganze Thematik im Websitebereich “Wissen” aufgreifen und erklären.

Kompetenznachweis-Mavic-2-Pro-neue-EU-Drohnenverordnung-A1_A3
Mavic 2 Pro mit Fernbedienung

Kompetenznachweis Mavic 2 Pro A1/A3

Dies bedeutet, dass Steuerer (neuer Fachbegriff: Fernpiloten) einen A1/A3 Kompetenznachweis erlangen müssen, um die Mavic 2 Pro fliegen zu dürfen. Um diesen Kompetenznachweis in Form eines Onlinetrainings- und Test der Klasse A1/A3 zu erhalten, muss sich der Fernpilot vorab beim LBA registrieren.

Registrierung beim LBA – Wie erlange ich das Zertifikat?

Auf der Website https://lba-openuav.de sollten Sie vorerst das Lehrmaterial sichten bevor Sie das Trainingsmodul starten. Dieses enthält 20 Multiple Choice Aufgaben, die Sie beliebig oft aufrufen können. Wenn Sie 75% der Aufgaben richtig beantwortet haben, können Sie sich zur Durchführung der Prüfung registrieren. Die Registrierung und der Login funktionieren also erst, wenn Sie das Trainingsmodul erfolgreich absolviert haben.

Die Prüfung, um das Zertifikat zu erhalten, umfasst 40 Multiple Choice Aufgaben, welche in 45 Minuten bearbeitet werden müssen. 75% der Aufgaben müssen Sie richtig beantworten, um zu bestehen. Auch diese Prüfung können Sie beliebig oft wiederholen. Bis zum heutigen Tag (Stand 18.02.2021) ist die Prüfung kostenlos!

Der Kompetenznachweis befähigt den Fernpiloten mit der Mavic 2 Pro in der offenen Kategorie zu fliegen und ist 5 Jahre gültig.

Möchten Sie mit der Mavic 2 Pro in der Kategorie Offen-A2 fliegen, benötigen Sie zusätzlich zum Kompetenznachweis ein praktisches Selbsttraining und das EU-Fernpiloten-Zeugnis. Alternativ zum EU-Fernpilotenzeugnis kann auch noch der bisherige Kenntnisnachweis nach § 21 a Absatz 4 Satz 3 Nummer 2 Luftverkehrs-Ordnung bis zum 02. Januar 2022 als Nachweis vorgelegt werden.

Checkliste – Mavic 2 Pro Erster Start – Flugfreigabe?

Welche Flugfreigabe brauchen Sie denn? Das sagt Ihnen u.a. die Drohnen App von der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Kooperation mit der Deutschen Telekom AG. Die App Droniq finden Sie in den üblichen App-Stores. Weiterführende Informationen: https://droniq.de/

Ich habe alle mir vorliegenden Gesetze und Vorschriften auf zwei A4 Seiten im PDF Format als Checkliste zusammengefasst und stelle es Ihnen kostenlos zur Verfügung. Beidseitig bedruckt können Sie diese laminieren und wetterfest bei jedem Drohnenflug kompakt mitführen. Allerdings ist diese Version noch nicht ans neue EU Recht angepasst. Entsprechend ist diese Checkliste mit äußerster Vorsicht zu genießen. Wir arbeiten bereits an einer neuen Checkliste.

Erster Start Mavic 2

Flugvorbereitung – Mavic 2 Pro Erster Start

Denken Sie daran, dass Sie nicht überall Netzempfang haben und Kartenmaterial ggf. vorher ausdrucken. Ein kleines Beispiel zeigt auf, weshalb es wichtig ist einen Drohnenflug zu planen: 

Der Film zeigt es Ihnen ab min 0:40. Hätten Sie die Bahntrasse während des Fluges erkannt und 100m seitlichen Abstand eingehalten? Wenn Sie grundsätzlich ortskundig sind und die sicherheitsrelevanten Details alle im Kopf haben, Hut ab. Besser ist es jedoch, den Drohnenflug zu planen, damit es keine Überraschungen, außer anderer Drohnen, im Luftraum gibt.

Mavic 2 Pro Erster Start – Drohnenflug planen, so gehts:

Mavic 2 Pro Erster Start – Idee / Das Recht zu filmen

An erster Stelle steht die Idee. Mit dieser Idee steht oder fällt alles. Jeder von Ihnen träumt doch sicherlich mal Dieses oder Jenes mit seiner Drohne zu umkreisen. Mit der Idee kann aber schon im ersten Moment alles wieder fallen, wenn Sie sich folgende Frage stellen: Darf ich das Gebäude / die Einrichtung / die Fläche / das Areal überhaupt filmen?

Mavic 2 Pro Erster Start – Umkreis festlegen

Sie haben die notwendigen Rechte für die Filmszenarios? Dann geht es um Ihren Startplatz. Auf Sicht fliegen heißt, dass eine Entfernung von 300m wohl kaum überschritten wird. Dies hängt von der jeweiligen größe des Fluggerätes ab. Beachten Sie die Eingabe in der Droniq App: Radius oder Durchmesser – Fliegen Sie nur in eine Richtung oder befinden Sie sich beim Start in der Mitte des Geschehens? Gibt es ggf. Erhöhungen die Sie nutzen können (bessere Telemetrieverbindung)? Weiterhin sind in der Droniq App natürlich die korrekten Angaben der Lizenz (Offen oder Offen A2 für die Mavic 2 Pro) und des Fluggeräts (0,9-4kg) anzugeben.

Mavic 2 Pro Erster Start – Flughöhe prüfen

Spätestens jetzt sollten Sie die Droniq App starten und die Flugbedingungen vor Ort prüfen. Flughöhen sind gestaffelt – 50m / 120m.

Mavic 2 Pro Erster Start – Kartenmaterial sichten

Eine Flugfreigabe aus der App ist schon viel Wert. Jetzt legen Sie sich Grenzen fest – sinnbildlich direkt mit Himmelsrichtungen arbeiten. Stellen Sie sich vor, Sie würden vor Ort sein und müssten sich orientieren und das Kartenmaterial mit der Realität verbinden. Nutzen Sie dazu doch einfach Google Streetview und Google Maps. Suchen Sie nach Hindernissen, wie zum Beispiel Stromleitungen, gern werden diese auf dem Kartenmaterial der Droniq App übersehen bzw. sind in dieser nicht unbedingt eingezeichnet.

Vor Ort machen Sie sich genau darüber aktiv Gedanken vor dem Start. “Aha, da sind also die Stromleitungen – ok.” und nicht: “Oooh, da muss ich aufpassen, da sind Stromleitungen – Mist.” Sie verstehen was ich meine, oder? Es sollte vor Ort keine Überraschungen mehr geben. Außerdem sollten Sie das Kartenmaterial sehr detailliert anschauen – zoomen. Kleingartenanlagen (in der App sichtbar mit Zoom) werden von der Droniq App nicht als bewohntes Gebiet bezeichnet. Deshalb gibt es darüber auch die Flugfreigabe. Aber die Satzung des eingetragenen Kleingärtnervereins kann Flugverbote für Drohnen enthalten.

Ich empfehle eine kleine Skizze anzufertigen und alle Einschränkungen zu markieren.

Dies sind vorerst die wichtigsten Punkte. Ergänzend hilft Ihnen der Entscheidungsbaum. Dieser soll alle möglichen Fragen abdecken und durch Ja / Nein Entscheidungen zu einer Flugfreigabe, einem Flugverbot oder zu Flugfreigaben mit Sondergenehmigungen führen.

Flugvorbereitung – Mavic 2 Pro Erster Start

  • Schutzfolien entfernen
  • Akkus Fluggerät laden
  • Akku der Fernbedienung (Remote) laden
  • Akku des Smartphones / Handys laden
  • Richtiges Kabel an der Fernbedienung montieren (passend zum Handy)
  • Propeller montieren (‘Klick’)
  • Schutzkappe Gimbal entfernen
  • Updates installieren (Installation und Kopplung am besten am Vortag in der Wohnung)
  • zuerst die vorderen Arme ausklappen, danach die hinteren Arme
  • ebene Fläche suchen, lose Teile (Steine, Laub) entfernen
  • 4 Auflagepunkte der Drohne prüfen (nicht im hohen Gras starten)
  • 5 m Abstand zur Drohne einhalten
  • Freie Sicht nach oben (Drohne landet senkrecht)
  • Sticks an der Fernbedienung montieren
  • beide Antennen ausklappen
  • Fernbedienung einschalten (schneller Doppelklick, dabei 2. Klick lang gedrückt halten)
  • App starten
  • Fluggerät Mavic 2 Pro/Zoom einschalten
  • Verbindung abwarten und prüfen
  • auf GPS Signal der Drohne warten (links oben im Handy Display = Status der Drohne)
  • max. Flugdistanz und max. Flughöhe in der App einstellen
  • jegliche Sensorik aktivieren, ggf. Anfängermodus aktivieren
  • Start der Motoren: Steuerhebel beide diagonal nach innen unten drücken und halten
  • Abheben: linken Steuerhebel nach oben drücken
  • Landen: linken Steuerhebel nach unten drücken oder “H” Home-Taste lange drücken

Mavic 2 Pro Erster Start als Videoanleitung

Dieser sehr umfangreiche Beitrag hat Ihnen hoffentlich die Angst vor Ihrem ersten Drohnenflug  genommen. Sicher sind Sie jetzt auch etwas sensibilisiert, was das Thema Lizenzen, Versicherung und LuftVO angeht. Wir wünschen Ihnen einen guten Start!